"Datengetriebene dynamische Optimierung und Kontrolle“ – eine von drei an der Universität Bayreuth neuen KI-Professuren am Mathematischen Institut

Das Mathematische Institut freut sich über die Genehmigung einer KI-Professur an der Universität Bayreuth zum Bereich "Datengetriebene dynamische Optimierung und Kontrolle". Die Universität Bayreuth erhält insgesamt 3 der 50 neuen Professuren für Künstliche Intelligenz (KI) wie auf der heutigen Pressekonferenz von Bayerns Wissenschaftsminister Bernd Sibler in München bekannt wurde. Die Einrichtung der Professuren wird von der Universität als Meilenstein für die strategische Weiterentwicklung auf einem zentralen Zukunftsfeld angesehen.

Antragsteller für die KI-Professur zur dynamischen Optimierung und Kontrolle ist Prof. Dr. Anton Schiela (Lehrstuhl für Angewandte Mathematik).

Die drei KI-Professuren lauten:

"KI in der physiko-chemischen Materialanalytik"
im Verbund mit "Effiziente Analyse großer zeitabhängiger Datenbestände mit Fokus Materialanalytik",
integriert in den Profilfeldern "Polymer- und Kolloidforschung", "Neue Materialien" sowie "Energieforschung und Energietechnologie"
"Data-driven Dynamic Optimization and Control"
im Verbund mit "Resource Aware Artificial Intelligence for Future Technologies",
geplante Zusammenarbeit mit der Energieforschung an der Universität Bayreuth, insbesondere mit dem Bayerischen Zentrum für Batterietechnik (BayBatt)
"Intelligentes Energiemanagement"
integriert im Profilfeld "Energieforschung und Energietechnologie" der Universität Bayreuth,
enge Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Energietechnik (ZET), dem Bayerischen Zentrum für Batterietechnik (BayBatt) und der Fraunhofer FIT Projektgruppe Wirtschaftsinformatik

Der Vizepräsident der Universität Bayreuth für den Bereich Digitalisierung und Innovation, Prof. Dr. Torsten Eymann, kommentiert die Entscheidung der bayerischen Staatsregierung mit den Worten "Künstliche Intelligenz erweist sich immer mehr als ein zentraler Innovationsmotor für das 21. Jahrhundert.". Er fügt hinzu: "Unsere neuen KI-Professuren sind ein bedeutender Schub für die innovative Dynamik an der Universität Bayreuth. Mit ihren fachlichen Schwerpunkten schlagen sie einen Bogen von einer theoretisch geprägten Grundlagenforschung bis hin zur technologischen Anwendung der KI in den Naturwissenschaften. Sie enthalten daher ein großes Potenzial für gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsarbeiten mit Unternehmen, aber auch für die Gründung von Start-ups, die wir in Bayreuth gezielt fördern."

Die neue Professur ist an der Schnittstelle von Mathematik, Informatik und Robotik angesiedelt. Das Ziel ist es, Techniken des maschinellen Lernens mit Verfahren der optimalen Steuerung und Regelung so zu verknüpfen, dass sie auch in mobilen Systemen genutzt werden können. Für die Forschungsergebnisse wird es eine Vielzahl von Anwendungsfeldern geben: Dazu zählen beispielsweise die Entwicklung autonomer Fahrzeuge, der Einsatz von Robotern in der Medizin und effiziente umweltfreundliche Technologien (CleanTech).

Geplant ist daher auch eine Zusammenarbeit mit der Energieforschung an der Universität Bayreuth, insbesondere mit dem Bayerischen Zentrum für Batterietechnik (BayBatt). Die Professur ist zudem Teil eines Verbunds neuer KI-Professuren, an denen auch die TU München und die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt beteiligt sind.

Ausführliche Beschreibungen zu den KI-Professuren finden Sie

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