DFG-Projekt "Analyse und Entwurf ereignisbasierter Regelungen mit quantisierten Signalräumen - Vernetzte Systeme -"

Projektstart: 2010 , Projektende: 2015

Projektnummer: GR 1569/11-2

Geldgeber:

DFG (Schwerpunktprogramm 1305)

Projektbeteiligte

Projektleiter

Prof. Dr. Lars Grüne

Projektmitglieder

Dr. Manuela Sigurani

Externe Partner

Prof. Dr.-Ing. J. Lunze, Dipl.-Ing. Christian Stöcker (Ruhr-Universität Bochum)

Prof. Dr. O. Junge, Dr. Péter Koltai (Technische Universität München)

Projektbeschreibung

Ziel dieses Projekts ist die Entwicklung eines Regelungskonzepts, mit dem physikalisch gekoppelte Teilsysteme durch mehrere ereignisbasierte Regelungen, die ein gemeinsames Kommunikationsnetz teilen, stabilisiert werden. Das ereignisbasiert geregelte Gesamtsystem ist hierbei durch asynchrone Ereignisauslösung der Regelkreise gekennzeichnet.

Wir verfolgen einen globalen Ansatz, in dem der Regler durch einen ereignisbasierten numerischen Optimalsteuerungsansatz basierend auf einer Quantisierung und einer Repräsentierung des Systems durch einen Hypergraphen berechnet wird. Da diese Methode nur in niedrigen Raumdimensionen durchführbar ist, soll dazu ein dezentraler Ansatz entwickelt werden, bei dem für jedes Teilsystem input-to-state stabilisierende (ISS) Regler derart entworfen werden, dass die Stabilität des Gesamtsystems durch ISS small-gain Argumente sichergestellt werden kann.

Wir haben bereits ein Program entwickelt, welches für ungekoppelte Syteme im nicht-ereignisbasierten Fall numerisch einen ISS-Regler berechnen kann. Die Herausforderung besteht nun darin, diesen Ansatz auf die effiziente Berechnung von ISS-Reglern für gekoppelte Systeme im ereignisbasierten Fall zu übertragen.

In der Theorie sollen bestehende ISS small-gain Resultate auf ereignisbasierte Situationen mit asynchronen Ereignissen erweitert werden.

Weitere Informationen unter der Webseite des Projekts.

Lehrstuhl -

|  Universität Bayreuth -