Labor "Magic Eye - Blickst du durch?"

Zusammenfassung:

Kennt Ihr noch "Das magische Auge"? Das waren diese Bilder mit einem scheinbaren Zufallsmuster aus Pixeln ohne offensichtlich erkennbaren Inhalt. Wenn man sie allerdings richtig angesehen hat, dann konnte man - mit etwas Übung - Botschaften oder Objekte mit dreidimensionaler Tiefenwirkung darin erkennen. Manche meinen, man müsse das Bild ganz nah vor die Nase halten. Andere schwören darauf, wie verrückt zu schielen. Wir wollen diesen Bildern auf den Grund gehen und werden sehen, dass es tatsächlich mehr mit Geometrie als mit "Magie" zu tun hat.

Sollten sich aber ein Schwindelgefühl oder andere unangenehme Wirkungen (z.B. bei deinen Augen) bei dir einstellen, bitte mit dem 3D-Ansehen pausieren!
Vielen macht es nichts aus, aber zu langes Ansehen von 3D-Inhalten kann für manche auch etwas unangenehm sein.

organisiert von:

Robert Baier und Simon Pirkelmann (11. Tag der Mathematik 2016)
(2013: Robert Baier, Fabian Kißler, Vryan Palma und Wolfgang Riedl für den 8. Tag der Mathematik 2013)

Neu: Auf unserer Laborseite findet man alle gezeigten Beispiele. Die Präsentation zum ersten Teil des Labors kann hier heruntergeladen werden.

einige Kostproben:

Die Bilder in der Galerie bieten einen ersten Vorgeschmack auf SIRDS und dienen schon mal zum Einüben des Sehens von SIRDS. Sie sind anklickbar und führen zu den Bildern in Originalgröße und zu den Autorinformationen. In der Bildgalerie wird auch ein animiertes SIRDS mit einem schwimmenden Hai gezeigt.

[animierte Anaglyphen mit einem rotierenden Einheitswürfel] [SIRDS mit Hai und Hintergrundbild in Kachelform] [SIRDS mit Hai und zufälligen farbigen Pixeln]
[Tiefenkarte des Hais für die beiden SIRDS] [SIRDS (mit zufälligen schwarz-weißen Pixeln) mit Hai]
(Autor: Fred Hsu bzw. rechts unten: Robert Baier/Fabian Kißler, Lizenz: Wikimedia Commons)

Da man für die Betrachtung von SIRDS etwas Erfahrung benötigt, sind auf der Hilfeseite einige Tipps angegeben.

Geschichtliches

Die beiden 3D-Techniken, die vorgestellt werden, sind im Gegensatz zum 3D-Kino schon alt (Anaglyphen gehen zurück bis ins 19. Jahrhundert!).
Lest hier weiter, um richtig alte Stereobrillen zu sehen oder einen Ausschnitt aus dem ersten Anaglyphen-Beitrag im Fernsehen zu sehen.

Weitergehende Erklärungen zu den 3D-Ansätzen

Wer auf den Geschmack gekommen ist und noch weitere Bilder und noch mehr Erklärungen und Software rund um Anaglyphen und SIRDS finden möchte, findet diese unter den Zusatzinformationen.

Chair -

|  University of Bayreuth -